Peter Stohrer Ausstellung

Ausstellungsdetails

Fotos Thomas Kersken, Franka Burde

Ausstellungsbeschreibung

Vom Bilderrauschen zum Rasterrauschen; in den Magazinen und Medien, in der zerstörerischen Kartierung der Natur, im Bauen, im Ausstellen, in der Kunst. Das einzelne Foto wird in der Vielzahl der Fotografien abstrakt – ebenso wird in den sich endlos überlagernden Rastern die normierte Struktur des Prinzip Raster porös und von sich selbst fortgezogen. Manchmal überlagern sich beim Autofahren mehrere Radiosender. In der Interferenz öffnet sich der Raum und die Störung der Norm bringt Schönheit hervor. Ähnliches passiert im installativen Rasteransatz von Peter Stohrer.

Michael Stockhausen „Von der Änderung der Laufrichtung“ im Katalog zur Ausstellung „Peter Stohrer -Rasterrauschen“, Hrsg. Carlernst Kürten-Stiftung, Druck Kettler

Die Augen folgen den Horizontalen und Vertikalen, finden sich im gerasterten Netz wieder und plötzlich in der Enge des Kästchens. Die Kästchen werden enger und enger, die Horizontalen und Vertikalen verschwimmen vor unseren Augen. In der winkeligsten Enge öffnet sich eine Tür. Es erscheint der Steg und lustvoll springt das Sehen kopfüber ins Rauschen. Peter Stohrer malte an Öffnungen ins Freie, baute Stege zur Weite der Welt. Mit den „Rasterbildern“ gelang es ihm, im Vorwärtslaufen die Laufrichtung zu ändern; hinein in neue Felder, die lockten.

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